Ergotherapie in der PÄDIATRIE (Kinderheilkunde)
Die ergotherapeutische Behandlung in der Pädiatrie hat zum Ziel, größtmögliche Handlungskompetenz und Selbständigkeit des Kindes zu entwickeln.
Der tatsächliche Entwicklungsstand des Kindes ist die Grundlage der therapeutischen Maßnahmen. Die Therapiemedien und Behandlungskonzepte werden individuell für jedes Kind ausgewählt.
Die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Ärzten, Erziehern, Lehrern und Therapeuten sowie die enge Zusammenarbeit mit den Eltern ist ein wichtiger Bestandteil der Therapieerfolge.
In der Pädiatrie werden unter anderem Patienten mit folgenden Störungsbildern behandelt:
Entwicklungsverzögerungen in der Grob- und/oder Feinmotorik,
der Wahrnehmungsverarbeitung, der sensorische Integration,
angeborene oder früherworbene Hirnschädigungen,
des Lernens, des Verhaltens und der Sozialintegration.
Krankheitsbilder wie frühkindlicher Autismus, cerebrale Bewegungsstörung, KISS-Kinder, juvenile Arthritis aber auch ADS/ADHS sind Beispiele für die Behandlungsgebiete der Ergotherapeuten.